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Diabetes Schwerpunktapotheke
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Dorotheen Apotheke Dierdorf
Dorotheen Apotheke Dierdorf.|.Apotheker Alexander Fischer MPharm (Hons)
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Aktuelles aus der Pharmazie

BfArM warnt vor der Anwendung von „Miracle Mineral Supplement“ als Arzneimittel. Natriumchlorit (NaClO2) ist das Natriumsalz der Chlorigen Säure. Nicht zu verwechseln mit dem Kochsalz Natriumchlorid (NaCl). Da sich aus Natriumchlorit und der verdünnten Säure Chlordioxid entsteht, das Haut und Schleimhäute reizt und verätzen kann, kann die Anwendung zu erheblichen Gesundheitsgefahren führen. Miracle Mineral Supplement wird ausschließlich über SPAM-emails und illegale Internetshops vertrieben und als Wundermittel gegen Krebs, Malaria etc. pp. angepriesen.

Unter hochdosierten Statinen erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen. In den ersten zwei Therapiejahren ist das Risiko am größten. www.bmj.com/content/346/bmj.f880

Kein Beleg für Zusammenhang zwischen Paracetamol-Anwendung in der Schwangerschaft oder frühen Kindheit und Asthma oder Kryptorchismus. Paracetamol ist derzeit das einzige Analgetikum und Antipyretikum, das zur Anwendung während der gesamten Schwangerschaft sowie als Zäpfchen für Kinder mit weniger als sechs Kilogramm Körpergewicht oder im Alter unter drei Monaten zugelassen ist.Die Wirksamkeit von Paracetamol bei der Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber ist hinreichend belegt. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch wird keine klinisch rele- vante Leberschädigung beobachtet.
Quelle: BfArM

Gefährliche Lyme-Borreliose nach Zeckenbiss. Seit 2011 gibt es ein lokal wirksames Azithromycin-Gel (als Pflaster). Dies ist eine mögliche Alternative zu einer mehrwöchigen Antibiotika-Therapie.

Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) warnt vor Nahrungsergänzungsmittel "Passion Power(R)". Dieses Nahrungsergänzungsmittel aus Portugal enthält anders als deklariert nicht nur rein pflanzliche Inhaltsstoffe. Verbotenerweise wurde dem Präparat der blutdrucksenkende Arzneistoff Phentolamin zugemischt. Dementsprechend ist das Produkt als nichtverkehrsfähiges und bedenkliches Arzneimittel einzustufen. Das gepantschte Mittel wird möglicherweise über das Internet und auch von Erotikshops, Kräuterläden und anderen Einzelhändlern in Deutschland vertrieben. Auch die Überwachungsbehörden von Bund und Ländern warnen vor den gesundheitlichen Risiken dieses Mittels, das als illegales Arzneimittel anzusehen ist. Durch die Einnahme dieses gepanschten Präparats können zum Beispiel krisenhafter Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und andere schwerwiegende Herzkreislaufstörungen auftreten. "Wir haben in der Vergangenheit wiederholt auf die Risiken von illegalen und gefälschten Präparaten im Internet hingewiesen," sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. "Der sicherste Vertriebsweg ist und bleibt die Apotheke."
Quelle: ABDA

Grippe-Impfung schützt auch vor Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen:
Die Erreger der Grippe, Influenza-Viren, schädigen nicht nur die Atemwege, sondern können auch bakterielle Infekte der Nasennebenhöhlen und Ohren begünstigen. Daher verringert eine Influenza-Impfung letztendlich auch das Risiko, an einer schmerzhaften Mittelohrentzündung oder Sinusitis zu erkranken. „Die durch die Influenza-Viren geschädigte Schleimhaut der Atemwege ist ein idealer Nährboden für Bakterien, die nun ungehindert eindringen können. Über die Nase können die Bakterien zum einen in den Nasen-Rachen-Raum gelangen und zu einer Nasennebenhöhlenentzündung führen. Zum anderen können sie aber auch über die Ohrtrompete, die den Nasen-Rachen-Raum und das Mittelohr verbindet, aufsteigen, sich vermehren und eine eitrige Entzündungsreaktion in der mittleren Ohrpartie auslösen. Aufgrund ihrer noch verkürzten Ohrtrompete sind Kinder besonders anfällig für eine Mittelohrentzündung“, erklärt Dr. Matthias Lohaus, Berliner Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte.
Quelle: www.grippe-info.de

Grippe-Impfung in der Schwangerschaft vermindert Risiko für Frühgeburt
Frauen, die sich während ihrer Schwangerschaft gegen Grippe impfen lassen, haben ein geringeres Risiko für eine Frühgeburt. Zudem bietet die Impfung einen gewissen Schutz vor einem unter der Norm liegenden Geburtsgewicht. So das Ergebnis einer Studie von US-Forschern. mehr dazu mehr ...