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Verantwortliche Pharmazie ohne Gewinn ?! Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagte im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ: „Wenn man jetzt konsequent sparen würde bei den Apotheken und würde die überflüssigen Gewinne abziehen, dann ließe sich damit mindestens eine Milliarde Euro sparen."
Konkrete Zahlen oder gar nachvollziehbare Quellen nennt der Professor nicht, obwohl das zur Technik wissenschaftlicher Arbeit gehört. Ganz bewußt verschweigt er, daß Apotheken keine Kapitalgesellschaften sind, sondern voll und persönlich haftende Einzelfirmen. Selbständige Apotheker(innen) haben kein Gehalt, keine Boni, keine Tantiemen. Deutsche Apothekeninhaber brauchen Gewinne, weil sie kein Gehalt haben, jedoch voll persönlich haften. Der Gewinn einer Apotheke ist Unternehmerlohn, Altersvorsorge, Krankenversicherung, Verzinsung des Eigenkapitals, Unternehmerrisiko, Amortisierung des akademischen Studiums etc.pp.
Der Professor mit der Fliege verdient auch ohne Unternehmerrisiko dickes Geld, nämlich seit vielen Jahren als Aufsichtsratsmitglied der Rhön-Kliniken AG. Prof. Dr. Lauterbach erhielt 2008 €55.000,- , 2009 €59.000,- und 2010 €56.000,- für diese Tätigkeit. Auf der eigenen Webseite gibt er an: "Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt/Saale,
Mitglied des Aufsichtsrates, 2009, Stufe 3." Damit gibt er nur preis, daß es über €7.000,-sind. Auf www.nebeneinkuente-bundestags.de sind weitere Einnahmequellen gelistet: Krankenkassen, Verlage, Seminare.
Kahlschlag bei Apotheken: das AMNOG
Die Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) mit Listenmandat für den Wahlkreis Neuwied nahm wegen Mutterschutz seit dem 10.Juni 2010 bis Februar 2011 nicht an Bundestagsabstimmungen teil.
BigBrother Award 2004 für BMG Ulla Schmid
für das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung, GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vom 01. Januar 2004. In der Begründung wird betont: "In diesem Gesetz wird ein fundamentaler Richtungswechsel bei der Datenverarbeitung durch die Krankenkassen vorgenommen, der zu einer massiven Verschlechterung des Datenschutzes für die Patienten führt."
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01.01.2004 GKV-Modernisierungsgesetz
Das Kabinett "Schröder II" mit der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) verordnet eine Preiskalkulation, die allen Gesetzen der Kostenkalkulation widerspricht. Sie erfinden den "Fixzuschlag". Durch Anhebung des Zwangsrabattes und Verschlechterung des Einkaufskonditionen verschlechtert sich die Rentabilität von Apotheken. Die Patienten müssen deutlich höhere Zuzahlungen tragen: 10 Prozent Zuzahlung bei Arznei- und Hilfsmitteln, mindestens € 5,- und höchstens € 10,-
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