| Dorotheen-Apotheke Dierdorf Sabine D. Frank-Fischer Apothekerin für Offizinpharmazie Hauptstr. 13, 56269 Dierdorf Tel: 02689-7409, Fax: 02689-7611 |
Öffnungszeiten Mo 8:30-18:00 Di 8:30-18:30 Mi 8:30-18:00 Do 8:30-18:30 Fr 8:30-18:00 Sa 8:30-13:00 |
In der warmen Jahreszeit drohen in besonderem Maße Gefahren durch Zeckenbiss. Bekannteste Risiken sind FSME und Borreliose, aber auch andere Infektionen z.B. durch Eitererreger.
Besorgen Sie sich bei uns eine "Zeckenzange" oder "Zeckenkarte", die Ihnen beim sachgerechten Entfernen hilft. Kein Öl, kein Desinfektionsmittel (Alkohol, Wundbenzin u.a.m.) auf die Zecke, weil sonst die Zecke -
falls noch nicht passiert - mit ganz großer Wahrscheinlichkeit Krankheitserreger in die Wunde einbringt. Die Zecke mit der "Zeckenkarte" herausziehen oder mit der "Zeckenzange" herausdrehen. Wenn sich die Wunde rötet, ist
ein Arztbesuch angesagt. FSME und Lyme-Borreliose sind nicht leicht zu diagnostizieren. |
Keinen Impfschutz gibt es dagegen vor der bakteriellen Borreliose, die ebenfalls von Zecken übertragen wird. Die Infizierten
können an Sprachstörungen, Lähmungen, Gelenkschmerzen und geistiger Verwirrung leiden. Bei etwa der Hälfte der Borreliose-Infizierten bildet sich eine starke Hautrötung (Erythema migrans) um den Zeckenstich,
aber auch an anderen Körperstellen, wie Rücken oder Brust, wo sich die Rötungen bogenförmig ausprägen. In den ersten Wochen nach der Infektion ist Borreliose mit Antibiotika ziemlich sicher heilbar. Allerdings werden die Symptome von
Ärzten, die mit Borreliose keine Erfahrung haben, manchmal lange falsch behandelt. Wenn sich keine Rötungen nach einer Infektion zeigen, ist die Diagnose noch schwieriger. Auch hier schafft ein Bluttest
Gewißheit.
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