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Politiker von SPD/CDU und die Pharmalobby:
Malu Dreyer und Julia Klöckner interessieren sich wenig für das BVG-Urteil von 2009. Das ex-Beck-Land erprobte neue Wege in der Medikamentenversorgung.Haben sie das BVG-Urteil (Az.: BVerwG 3 C 30.09 und 31.09) vergessen ? Die Lobbyisten CareFusion|ROWA sind jedenfalls richtig glücklich.
Klar, daß auch die grüne Ministerin Lemke sich solchen Lobbyisten anfreunden kann: Übrigens: ROWA ist der europäische Marktführer für Apothekenautomation. Prima, da kann man jede Menge PKA & PTA, fast ausschließlich Frauen, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.

Der SPD-nahe Professor Gerd Glaeske und die Kohl Medical AG
Die Arbeit für die Kohl Medical AG finden wie auch auf 7x4-pharma.com
mehr dazu Analyse der Verordnungen in einer GKV-Population im Hinblick auf die Eignung für eine individuelle Verblisterung, 2007.
Professor Gerd Glaeske ist seit 2003 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.

Professor Dr. Dr. K. Lauterbach und besonders delikate Aufträge
Wenn es um Ruhm und Geld geht, macht KWL seinem Spitznamen "Karlchen überall" alle Ehre. Kaum eine TV-Talkrunde zum Thema Gesundheit ohne den "Anführer der Laberindustrie" (stern.de). Trotz Beurlaubung seit 2005 wegen Bundestagsmandat kommt es auch danach noch zu weiteren Auftragsstudien für die assist Pharma GmbH, ein Unternehmen der Kohl-Gruppe, größter deutscher Arzneimittelimporteur. Edwin Kohl weiß, wie wichtig die Beeinflussung von "Meinungsbildnern" und Politikern ist, z.B. in Brüssel bei der EU.

Der Auftraggeber "assist Pharma GmbH, Im Holzhau 8, 66663 Merzig" hat u.a. folgende Studien bezahlt:
mehr dazu Nutzung der Verblisterung von Arzneimitteln im Rahmen von Disease-Management-Programmen, 2004
mehr dazu Internationale Erfahrungen mit der Verblisterung von Arzneimitteln, Endbericht (Diskussionsfassung), 2004
mehr dazu Auswirkungen des Einsatzes von individualisierten Blistern auf Kosten und Qualität der Arzneimitteltherapie, 2006
mehr dazu Quantifizierung der Fehlwurfrate beim Stellen fester oraler Darreichungsformen in drei Pflegeheimen, 2007
mehr dazu Bewertung der klinischen Schwere von entstandenen Medikationsfehlern in drei Pflegeheimen, 2008?
Eine Auftragsstudie ist keine ausweispflichtige Parteispende, zumal nicht an die SPD gezahlt wurde. Wenn sich aber so viele Auftrags-Studien auf den Webseiten von kohlpharma finden, verspielt hier ein Wissenschaftler seine Integrität. Zur Integrität von KWL äußerte sich sein früherer Assistent Dr. Jürgen Tacke im Bayrischen Rundfunk 2/2004. Danach kann man sich auch ein Urteil über die Gutmenschen-Organisation Transparency International Deutschland bilden, wo die von KWL getrennt lebende Ehefrau unerwartet Lauterbachs getrennt lebende Ehefrau Dr. Angela Spelsberg auftaucht. Paßt dazu noch der Slogan "Macht der Korruption ein Ende" ?

Verantwortliche Pharmazie ohne Gewinn ?!
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagte im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ: „Wenn man jetzt konsequent sparen würde bei den Apotheken und würde die überflüssigen Gewinne abziehen, dann ließe sich damit mindestens eine Milliarde Euro sparen." Konkrete Zahlen oder gar nachvollziehbare Quellen nennt der Professor nicht, obwohl das zur Technik wissenschaftlicher Arbeit gehört. Ganz bewußt verschweigt er, daß Apotheken keine Kapitalgesellschaften sind, sondern voll und persönlich haftende Einzelfirmen. Selbständige Apotheker(innen) haben kein Gehalt, keine Boni, keine Tantiemen. Deutsche Apothekeninhaber brauchen Gewinne, weil sie kein Gehalt haben, jedoch voll persönlich haften. Der Gewinn einer Apotheke ist Unternehmerlohn, Altersvorsorge, Krankenversicherung, Verzinsung des Eigenkapitals, Unternehmerrisiko, Amortisierung des akademischen Studiums etc.pp. Der Professor mit der Fliege verdient auch ohne Unternehmerrisiko dickes Geld, nämlich seit vielen Jahren als Aufsichtsratsmitglied der Rhön-Kliniken AG. Prof. Dr. Lauterbach erhielt 2008 €55.000,- , 2009 €59.000,- und 2010 €56.000,- für diese Tätigkeit. Auf der eigenen Webseite gibt er an: "Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt/Saale, Mitglied des Aufsichtsrates, 2009, Stufe 3." Damit gibt er nur preis, daß es über €7.000,-sind. Auf www.nebeneinkuente-bundestags.de sind weitere Einnahmequellen gelistet: Krankenkassen, Verlage, Seminare.

Kahlschlag bei Apotheken: das AMNOG
Die Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) mit Listenmandat für den Wahlkreis Neuwied nahm wegen Mutterschutz seit dem 10.Juni 2010 bis Februar 2011 nicht an Bundestagsabstimmungen teil.

BigBrother Award 2004 für BMG Ulla Schmid
für das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung, GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vom 01. Januar 2004. In der Begründung wird betont: "In diesem Gesetz wird ein fundamentaler Richtungswechsel bei der Datenverarbeitung durch die Krankenkassen vorgenommen, der zu einer massiven Verschlechterung des Datenschutzes für die Patienten führt." mehr dazu mehr

01.01.2004 GKV-Modernisierungsgesetz
Das Kabinett "Schröder II" mit der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) verordnet eine Preiskalkulation, die allen Gesetzen der Kostenkalkulation widerspricht. Sie erfinden den "Fixzuschlag". Durch Anhebung des Zwangsrabattes und Verschlechterung des Einkaufskonditionen verschlechtert sich die Rentabilität von Apotheken. Die Patienten müssen deutlich höhere Zuzahlungen tragen: 10 Prozent Zuzahlung bei Arznei- und Hilfsmitteln, mindestens € 5,- und höchstens € 10,-


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