Erfolgreicher Wahlkampf in Dierdorf:
die FDP ist raus aus dem Landtag !
Einen Tag vor der Wahl beschwerte sich die Frau des FDP-Kandidaten telefonisch:
"Das ist aber gar nicht schön, wie Sie meinen Mann da
reinziehen."
Apothekensterben längst
Realität. Im Juni 2012 gibt es noch 21.080 Apotheken und jeden Tag wird es eine
weniger sein. Durch die sinkenden Roherträge und Betriebsergebnisse
geraten viele Apotheken aktuell in Existenznot. Das ist politisch durchaus
gewollt. Dem Wählervolk wird vorgegaukelt, daß weniger Apotheken
weniger Kosten bedeuten würden. Schwachsinn ! Fakt ist: Die Kosten
für die Krankenkassen werden nicht von den Apotheken, sondern von den zu
behandelnden Krankheiten und den eingelösten Rezepten verursacht. Die
Apotheke ist somit kein Kostentreiber. "Gesundheitsexperten"
nehmen das Apothekensterben in Kauf urteilte das Institut für
Handelsforschung Köln. Die Bevölkerung wird das Apothekensterben erst
dann interessieren, wenn "ihre" Apotheke dichtgemacht hat. Auch der
Westerwald bleibt nicht verschont: zum 1.4.2011 schloß aus
wirtschaftlichen Gründen die Struwwelpeter-Apotheke in 56579
Rengsdorf. Infolge AMNOG II wird ab 2012 schneller gestorben. Die
Rabattkürzungen des Großhandels von über 2% wird weitere
Apotheken in den Ruin treiben. Was nützt eine Frauenquote von 85% ohne
gescheite Lobby ?!
mehr ...
Eine Landapothekerin
zum Schmierentheater der Gesundheitspolitik
Schwarz-Gelb sorgt für Apothekensterben: jeden Tag wird 1 Apotheke
geschlossen. Zu Risiken und Nebenwirkungen schwarz-gelber Gesundheitspolitik fragen Sie
bitte MdB Erwin Rüddel (CDU) oder BMG Daniel Bahr
(FDP)
Schwarz-Gelb sorgt
mit
AMNOG für Kahlschlag bei Apotheken
Es gibt nur noch weniger als 21.000 Apotheken, per 31.12.2012 sind es 20.934
Apotheken.
Infolge schwarz-gelber Gesundheitspolitik und der Monopolstellung der
gesetzlichen Krankenkassen hat sich ein mittelstandsfeindliches Szenario
ergeben. Apotheken zahlen nach $130SGB einen um über 200 Mio.
erhöhten
Zwangsrabatt von 2,05/Packung (bisher 1,75/Packung). Die jetzt tätige Schiedstelle hält dagegen 1,66
Zwangsrabatt für angemessen. Zudem darf der PHAGRO sich mit
über 200 Mio. bei den Apotheken schadlos halten. Und genau das macht
der PHAGRO ab 1.1.2012. Die wenigen Konzerne, die den PHAGRO beherrschen,
demonstrieren wieder einmal ihre Marktmacht gegenüber den
personengeführten Apotheken, die nicht mit monopolkapitalistischen
Methoden vertraut sind. Weiterhin keine Transparenz bei den
Rabattverträgen, dafür noch mehr Bürokratie durch
Erschwernisse bei AUT-IDEM. Die Höhe der Verwaltungskosten der
gesetzlichen Krankenkassen von 10,5 Mrd. war
trotz
Empfehlung des RWIkein Thema. Die Pharmaindustrie darf
die Wirksamkeit ihrer Medikamente mit
eigenen Studien*) belegen. Gleiche Logik: ein
Fahrschüler darf sich seinen eigenen Führerschein ausstellen !
Die GKV-Beiträge werden mit der
Gesundheitsreform auf 15,5% erhöht, Krankenkassen
können künftig höhere Zusatzbeiträge als bisher erheben.
Werbekampagnen der GKV waren kein Thema für das AMNOG. Die Stellungnahme der ABDA wurde im
Gesundheitsausschuß (29.Sept.2010) in wesentlichen Punkten
ignoriert, so auch der Hinweis, daß Rabattkürzungen bei
Herstellern und dem PHAGRO (Pharma-Großhandel) zu Lasten der Apotheken
"durchgereicht" werden. Folge: seit 2012 schließt jeden
Tag eine Apotheke, besonders im ländlichen Raum, da hier "kostenloser
Botendienst" üblich ist.
Und so haben unsere Bundestagsabgeordneten abgestimmt: Erwin Rüddel
(CDU):
zugestimmt, Elke Hoff (FDP):
zugestimmt, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD):
nicht beteiligt(wegen
Mutterpause)
Retax-Orgie bei
Betäubungsmittel-Rezepten: Durchgeknallte Krankenkassen und
schlafende Gesundheitspolitiker? Durch externe Firmen lassen jetzt gesetzliche
Krankenkassen
BTM-Rezepte auf "0 " retaxieren, wenn
auch nur eine minimale Formalie nicht genau stimmt. Im Klartext: die Apotheke
hat z.B. einem Krebskranken Schmerzpflaster geliefert, aber übersehen,
daß die Telefonnummer des Arztes auf dem Rezept fehlte. Dem Patienten ist
geholfen, die Apotheke bleibt aber auf Ihren gesamten Kosten hängen und
bekommt 0,00 von der Krankenkasse. Eine Ergänzung des BTM-Rezept
gestattet die Krankenkasse nicht. So sind jetzt rd. 17.960 Hauptapotheken mit der Formulierung von
Einsprüchen
wie diesem beschäftigt. Nach Logik und Absicht des Arztes wird
nicht gefragt. Nicht der Arzt wird zur Rechenschaft gezogen, sondern die
Apotheke, die gesetzlich verpflichtet ist, einem Schmerzpatienten sofort zu
helfen. Das ist der sog. "Kontrahierungszwang" in Verbindung
Strafandrohung bei "unterlassener Hilfeleistung".
Gesundheitspolitiker kennen diese Fakten, unternehmen aber nichts. Haben Sie
irgendwelche Aktivitäten z.B. von unserem Mann in Berlin,
Erwin Rüddel (CDU), ordentliches Mitglied im
Gesundheitsausschuß wahrgenommen?! Herr Rüddel tut nichts
gegen skandalöse Fehlentwicklungen zulasten der inhabergeführten
Apotheken, obwohl er die Situation kennen muß. Spätestestens durch
die Mitteilung
der Freien Apothekerschaft.
Erleben Sie hier Erwin Rüddel (unser
CDU-Gesundheitsexperte) beim Verlesen einer Rede zur
Gesundheitspolitik. Zählen Sie bitte, wie oft der Begriff
"Apotheke" vorkommt.
2010: Krankenhauskosten um satte 2,6 Mrd.
gestiegen!
Wenn dilettantische Gesundheitspolitiker auf die starke Lobby von
Krankenhäusern und Ärzten treffen, spielen Milliarden offenbar keine
Rolle. Dieser absolute Kostenanstieg für Krankenhäuser ist mehr als
die Hälfte der gesamten GKV-Apothekenhonorare.
FDP für Personalabbau in den
Apotheken. Auf dem
Deutschen
Apothekertag 2010 traf die Aussage der gesundheitspolitischen
Sprecherin der
FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach auf Kritik, wonach es bei den Apotheken
"Einsparpotentiale im Bereich des Personals" gebe. Die
Dorotheen-Apotheke hat deshalb am 21.10.2010 die
Bundestagsabgeordnete Elke Hoff über ihre
Webseite gefragt, ob
Sie die Ansicht von Frau Ulrike Flach auf dem Apothekertag 2010 teilt.
Infolge unsere Aktion "Für eine bessere Gesundheitspolitik 0%
FDP" erhielten wir am 3.3.2011 einen Anruf aus Berlin:
Die email
sei verloren gegangen ... Am 10.3. gleiche Frage mit
"normaler" email an die uns benannte Adresse
"elke.hoff.ma03@bundestag.de". Zwei Wochen später rief wieder
die Mitarbeiterin von Elke Hoff MdB an. Zu speziellen Fragen zur
Gesundheitspolitik verlassen sich die Abgeordneten der FDP auf Ihre
"Fachleute" wie die Frau Flach, die wir gerne kontaktieren
könnten. Halten wir also fest: alle anderen FDP-Abgeordneten sind
mit der Materie der wichtigsten Reform der FDP, der Gesundheitsreform
unzureichend vertraut. Sicherlich lesen sie keine Pressemitteilungen
außerhalb ihres Fachgebiets, wie diese:
Karin Graf, Vizepräsidenten der Landesapothekerkammer
Baden-Württemberg widersprach in einer Pressemitteilung: Wer jetzt
einen Personalabbau in Apotheken fordert zeigt, dass er von der
täglichen Arbeit in der Apotheke keine Ahnung hat. Nicht zuletzt
durch die vielen
Rabattverträge, welche Krankenkassen mit der
Pharma-Industrie abschließen und die festlegen, welches Medikament ein
Versicherter erhält, ist in den letzten Jahren ein erheblicher Mehraufwand
in den Apotheken entstanden. Wir müssen den Patienten erklären,
warum sie häufig von einem Tag auf den anderen ein anderes Arzneimittel
erhalten. Das kostet Zeit, ist aber für die Therapietreue der Patienten
enorm wichtig. Das derzeit hohe Niveau der Beratung in Apotheken lässt
sich mit weniger Mitarbeitern schlicht nicht halten.
Professor Dr. Dr. K. Lauterbach und besonderere
Aufträge
Wenn es um Ruhm und Geld geht, macht KWL seinem Spitznamen "Karlchen
überall" alle Ehre. Kaum eine
TV-Talkrunde zum Thema Gesundheit ohne den "Anführer der Laberindustrie" (stern.de).
Trotz Beurlaubung seit 2005 wegen Bundestagsmandat kommt es auch danach noch zu
weiteren Auftragsstudien für die assist Pharma GmbH, ein
Unternehmen der Kohl-Gruppe, größter deutscher
Arzneimittelimporteur. Edwin Kohl weiß, wie wichtig die
Beeinflussung von "Meinungsbildnern" und
Politikern ist, z.B. in Brüssel bei der EU. mehr
...
Verantwortliche
Pharmazie ohne
Gewinn möglich ?!
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagte im ARD-Politikmagazin
REPORT MAINZ: Wenn man jetzt konsequent sparen würde bei den
Apotheken und würde die überflüssigen Gewinne abziehen,
dann ließe sich damit mindestens eine Milliarde Euro sparen." Ganz
bewußt verschweigt er, daß Apotheken keine
Kapitalgesellschaften sind. mehr
...
Fette Vorwahl-Geschenke für die
Apotheken? Schauen Sie sich dieses Video an.
Wieviel Sachverstand hat
Gesundheitpolitiker Rüddel (CDU) ?
Lesen Sie die Rheinzeitung vom 21.01.11 "Gesundheit ist für
Rüddel wichtigstes Thema" und diesen Leserbrief, den die Rheinzeitung
natürlich nicht veröffentlichte:
Rüddel:
schlecht informiert
"Wir leisten uns ein System mit 22.000 Apotheken ..." Diese falsche
Zahl kann es allenfalls irgendwann vor 2001 (!) gegeben haben. Die korrekten
Zahlen hier: 21.602 am Jahresende 2008, dann 2009 Rückgang auf 21.548 (-54
Apotheken), September 2010 auf 21.449 (-99 Apotheken),
per 1.3.2012 auf nur noch 21.238. Das Apothekensterben geht
jetzt etwas schneller. Das Apothekensterben bekommt das
70-Mann-Netzwerk von Erwin Rüddel (CDU) wohl nicht mit.
Daß Generikapräparate immer den Wirkstoffnamen + Hersteller zeigen,
ist eine Binsenweisheit. Der Wirkstoff ist bei den Nachahmerprodukten gleich,
aber nicht die weitere Rezeptur mit Hilfs- und Füllstoffen. Bei den
Rabattverträgen ist die gesetzliche Krankenkasse nicht der Anbieter. Das
sind die einzelnen Generikahersteller. Die Rabattverträge sind ein
Beispiel für mangelnde Transparenz im Gesundheitswesen, weil auch nach dem
Zuschlag die vereinbarten Preise Geheimsache bleiben. Ein Skandal, daß
diese Einsparungen in Milliardenhöhe nicht veröffentlicht werden.
Diese Rabattverträge findet also Herr Rüddel gut. Dann findet er wohl
auch die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen von 10,5 Mrd.
gut. Denn da spart der Gesundheitsauschuß mit Herrn Rüddel nicht,
obwohl allein durch mehr Effizienz in der
Verwaltung gesetzliche Krankenkassen jährlich 1,4 Milliarden Euro
einsparen können, so die Studie des RWI Essen 6/2010. Wenn das
Gesundheitspolitiker wie Herr Rüddel endlich mal anpacken würden,
hätten wir keine Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen.
Lesen hier nach, welch üppige
Bezahlungen für GKV-Vorstände gezahlt werden:
mehr
...
Apothekenbetriebsordnung
"schwarz-gelb": Stärkung
der Filialapotheken, Schwächung der Landapotheke. Denksport: Wem
nützt der Fortfall von Labor & Rezeptur? Nur den neuen
Filial-/Kettenapotheken, natürlich nicht den bestehenden Apotheken.
Die haben schon Labor & Rezeptur.
mehr
...
Christian
"Bambi" Lindner:
Pleite mit der Firma - Glück in der FDP.
Der junge dynamische FDP-Generalsekretär Christian Lindner kam 2000
bereits in den Düsseldorfer Landtag. Das war ihm zu wenig, denn er
versuchte sich bereits im Mai 2000 als Unternehmer. An die Insolvenz
läßt er sich nicht gerne erinnern. Zitat aus dem Berliner
Tagesspiegel: "Eine von Lindner geführte Firma hat in der
Rekordzeit von 18 Monaten fast zwei Millionen Euro aus dem Topf der
Kreditanstalt für Wiederaufbau verbrannt; eine zweite Kölner Firma
wurde ebenfalls mangels Aufträgen liquidiert." Dieser Artikel
wurde inzwischen gelöscht, auch wurden
"störende"
Einträge bei Wikipedia gelöscht bzw. geändert.
Interessante und
aufschlussreiche Gespräche mit der FDP.
Warum sollte die FDP ihren Bundesparteitag selbst bezahlen? Es gibt doch
Konzerne und Verbände, die sich die Nähe zu den
"Volksvertetern" was kosten lassen. Die nackte Standmiete für
einen Informationsstand mit 70m² kostete beim FDP-Parteitag 2009
üppige 15.400,- Das war auch für die zur Haniel-Gruppe
gehörende Celesio (Pharmagroßhandel GEHE,
DocMorris) eine lohnende Sache. Die FDP kam im Großaufgebot
zu Celesio.
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Krankenkassen:
Spitzengehälter und saftige Boni
Man kann nicht so viel essen, wie man kotzen möchte. So gehen
öffentlich finanzierte Krankenkassen mit Geld um. Gehälter über
200.000,- und Boni von 50.000,- sind kein Thema für
Gesundheitspolitiker. mehr
...
Krankenkassen
verschleudern Beitragsgelder:
Das Bundesversicherungsamt berichtet über haarsträubende Fälle.
Hier entstand in einem Fall ein Schaden von 13 Mio. Auch Kleinigkeiten
wie dieser "Versorgungsvertrag" über
Inkontinenzartikel lassen am Verstand der Akteure zweifeln,
es sei denn, sie hätten "geldwerte Vorteile" ;-)
mehr
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